Die meisten unharmonischen Interieurs entstehen nicht durch einzelne unpassende Stücke, sondern durch Möbel, die im selben Raum nicht zusammenpassen. Da war zum Beispiel ein bequemes Sofa, ein Esstisch in der richtigen Größe und ein Beistelltisch im Angebot; jede dieser Optionen war für sich genommen logisch, doch zusammen ergab sich ein Problem. Sie wirken unharmonisch und unentschlossen.
Dies ist eine Möbelkollektion der besonderen Art. Es geht nicht einfach nur um den Kauf von Möbeln, und es geht nicht nur um die Einrichtung eines privaten Zuhauses, sondern auch um die Ausstattung einer Hotelvilla. Von der richtigen modularen Basis über die Integration von markanten Einzelstücken, ohne die visuelle Logik eines Raumes zu beeinträchtigen, bis hin zum bewussten Materialmix – die MIGLIO 5792-Kollektion bietet Designern und Käufern die Möglichkeit, einen wirklich stimmigen Raum zu gestalten. Diese Prinzipien lassen sich auf jedes Wohnzimmer oder ein ganzes Hotelzimmer anwenden und helfen Ihnen, bei der Einrichtung fundiertere Entscheidungen zu treffen.
Jedes gut gestaltete Möbelset beginnt mit einem einzelnen Element, und im Wohn- oder Aufenthaltsraum ist das meist das Sofa. Es nimmt den größten Platz ein, ist am auffälligsten und gibt die proportionale Ausrichtung aller anderen Möbelstücke vor.
Modulare Sofas sind der ideale Einstieg, da sie sowohl eine feste Basis als auch Flexibilität bieten. Je nach Platzangebot lässt sich das modulare Sofa Piano als gerades Dreisitzer-Sofa, als L-förmiges Ecksofa oder als breiteres U-förmiges Sofa nutzen. Dank dieser Flexibilität kann das Sofa präzise an den Raum angepasst werden, anstatt dass der Raum zum Sofa passen muss.
Klare, geometrisch geformte Modulsofas lassen sich am einfachsten mit auffälligen Einzelstücken kombinieren. Je stärker die Rückenlehne gesteppt oder je ungewöhnlicher die Form ist, desto schwieriger gestaltet sich die Kombination. Ist das Moduldesign klarer und zurückhaltender, bietet es anderen Stücken der Kollektion eine ideale Bühne.
Die praktische Regel: Wählen Sie zuerst das Modulsofa aus, legen Sie dann dessen Größe und Abmessungen fest und orientieren Sie sich anschließend bei Material und Farbe des Sofas an den übrigen Kriterien.
Eine perfekt aufeinander abgestimmte Möbelkollektion fällt selten auf. Die Räume, die einem in Erinnerung bleiben, haben immer etwas Unerwartetes – ein auffälliges Material, eine ungewöhnliche Textur oder eine markante Silhouette.
Erwägen Sie einen Beistelltisch mit einer raffinierten Form, wie beispielsweise den Betonbeistelltisch Oallos. Seine architektonische Formgebung setzt ein Statement, ohne den Raum zu dominieren, und er lässt sich gut mit einer Vielzahl von Materialien kombinieren.
Gebogene Möbelstücke funktionieren nach demselben Prinzip. Ein runder Sessel oder Hocker verleiht einem rechteckigen Raum eine interessante Note. Proportionen und Platzierung sind entscheidend: Die Rundung sollte vom Hauptsitzbereich aus sichtbar sein und so gewählt werden, dass sie andere Elemente nicht verdeckt.
Ein hochwertiges Material, eine überraschende Form und ein gut sichtbarer Platz: Darüber hinaus gerät der Raum aus den Fugen.
Der größte Fehler beim Kombinieren von Materialien ist, sie aufeinander abzustimmen, anstatt sie miteinander zu verbinden. Leicht unterschiedliche Holztöne bei Couchtischen, Esszimmerstühlen und Beistelltischen können ein unharmonisches Gesamtbild erzeugen. Ein Raum mit Beton, Eiche, gebürstetem Messing und Leinen, der eine gemeinsame Schwere und Wärme ausstrahlt, ist hingegen stimmig.
Das Prinzip, das Möbelkollektionen aus verschiedenen Materialien zusammenhält, ist die gleichmäßige Temperaturverteilung. Warme Materialien wie Teakholz, bernsteinfarbener Marmor, Messing, Stoffe und Terrakotta schaffen trotz unterschiedlicher Oberflächenbeschaffenheiten eine harmonische und behagliche Atmosphäre. Kühle Materialien wie Beton, Schiefer, Marmor, Chrom und Leinen in Steinoptik erzielen denselben Effekt.
Dies zeigt sich deutlich an den Outdoor-Couchtischen von MIGLIO 5792 in Teak- und Steinoptik. Das Sortiment umfasst Holz, Metall, Stein, Stoff und Leder, sodass Kunden temperaturbeständige Kollektionen zusammenstellen können, ohne bei verschiedenen Herstellern bestellen zu müssen. Dasselbe gilt für den Außenbereich: Ein Teak-Couchtisch mit pulverbeschichtetem Metallgestell und Kissen in warmem Sandton bildet ein harmonisches Ensemble – eine Gruppe, die wie eine Einheit wirkt, nicht wie eine willkürliche Zusammenstellung von Gartenmöbeln.
Im Hotel- und Villenbereich stellt die Schaffung einer einheitlichen Möbelkollektion eine Herausforderung für die Markenkommunikation dar. Jedes einzelne Möbelstück im Gästezimmer, in der Lobby oder auf der Terrasse vermittelt den Gästen einen Eindruck vom Haus. Diese Botschaft geht verloren, wenn die Möbel von verschiedenen Anbietern mit unterschiedlichen Designsprachen stammen. Kunden können den Unterschied zwar nicht genau benennen, spüren ihn aber.
Die Lösung liegt nicht darin, alle Möbeldesigns zu kopieren – das wirkt unpersönlich. Stattdessen sollte man eine markenspezifische Material- und Farbsprache entwickeln und diese überall einsetzen, wobei die Form variiert wird. Diese Sprache findet sich in Sesseln für Lobbys, Sofas in Gästezimmern, Esszimmerstühlen und Gartenmöbeln wieder, insbesondere mit warmen Holztönen, natürlichen Textilien und organischen Formen.
Dies ist möglich mit MIGLIO 5792' Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Hotelmöbel. Das Sortiment an Polstermöbeln, Tischen und Beistellmöbeln kann nach Pantone-Farbvorgaben, Holzarten und eigenen Designs gestaltet werden. Ein Designteam kann eine Kollektion zusammenstellen und diese im gesamten Hotel einsetzen. Die Bezugsstoffe des modularen Sofas „Piano“ in der Lobby können mit den Stoffen der Esszimmerstühle harmonieren. Die Steinoptik des Waschtisches im Badezimmer kann die Betonoptik des Beistelltisches „Oallos“ aufgreifen.